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Support oder der Wille zur Unterstützung

Unterstützung ist oft ein Fremdwort

Gerade in der Szene kennt man eine Stutenbissigkeit, die ihres gleichen sucht.
Der eine gönnt dem anderen die Butter auf dem Brot nicht (Und ich bin in mancher Hinsicht auch nicht besser, gerade wenn ich den Hintergrund kenne).
Da stellt sich die Frage nach Unterstützung schon lange nicht. Eher wird noch auf dem Grab des Scheiterns des Kollegen noch ein Stepptanz hingelegt um zu unterstreichen wie sehr man es feiert, dass derjenige mit seinem Vorhaben auf der Nase gelandet ist. Ich kenne nicht viele Menschen, die ohne etwas zu verlangen oder zu erwarten helfen. Da wird nicht lange diskutiert was man im Gegenzug bekommt oder Sprittgeld oder sonst was. Wenn es in den Zeitplan passt dann macht man das. Da kündige ich mein Buch an und es heißt nur „Ein Exemplar ist gekauft“ ohne zu wissen was ich überhaupt machen will.

So etwas ist in einer Form inspirierend, dass man diese selbstlose und bedingungslose Hilfe einfach weitergeben will.

Ist es denn echt so schlimm einfach mal etwas für jemanden zu machen ohne etwas dafür haben zu wollen…??

Der Gute Wille

Auf der anderen Seite jedoch fehlt es dann aber wohl auch manchmal an der Anerkennung des Empfängers. Wenn ich jemandem helfe ist das immer mit einem Aufwand verbunden und wenn mir jemand hilft muss er das selbstverständlich nicht für das gute Gefühl machen.

Ich versuche mich immer auf irgendeine Weise erkenntlich zu zeigen, dass ich schon mitbekomme, dass der Person das jetzt Aufwand gekostet hat und manchmal reicht ein warmer Händedruck nicht aus.
Da tut es dann doch lieber eine warme Pizza oder Kaffee oder ein kleines Geschenk.
Es muss doch nicht immer Geld sein.

Apropos warm… heute gönne ich mir eine warme Tasse Kaffee.

Schönes Wochenende euch….