Man bin ich großartig

Oh Yeah!

Wer kennt’s ihn nicht den wunderbaren Satz „Tu gutes und sprich darüber“. Und ich frage mich jedes mal „Wieso eigentlich?“

Für wen tue ich denn das Gute und wieso sollte ich drüber sprechen? Damit die anderen merken wie toll ich doch eigentlich bin, wenn sie schon nicht selber drauf kommen?

Ähnlich verhält es sich mit Erfolgen, klar ist es schön einen Erfolg zu haben und ihn auch zu genießen und man möchte es rausschreien „Endlich habe ich es geschafft!“. Wenn man jedoch auf die Sozialen Medien schaut und sieht wer sich da überhaupt wieso kräftig auf die eigene Schulter klopft und auch mal begreift was eigentlich dahinter steckt und das dieser geteilte Erfolg im Grunde nur künstlich aufgeblasen wurde wird der besungene Erfolg im Grunde zur Lachnummer. Ist einmal das Spiel durchschaut wird der Spieler nicht mehr ernst genommen. Was sehr schade ist. Für alle.

Wieso also seinen Erfolg in der Öffentlichkeit Feiern?
Ich freue mich auch, wenn ich irgendwas geschafft habe, aber ich teile meine Freude nur in kleiner Runde. Einfach weil die die mir nahe stehen wissen was dahinter steht und was es mir wirklich bedeutet. Alle anderen sehen nur das Ergebnis nie aber den Weg der dahin führte. Und es ist doch gerade der Weg der den Erfolg besingenswert macht. Das Ergebnis kann man sich im Notfall auch kaufen oder zusammen klauen (was auch gerne mal gemacht wird). Aber den Weg, gepflastert mit harter Arbeit, den kann man nicht kaufen. Den muss man sich verdienen. Wie auch den Ruhm.

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