balloon-1014411_640

Du musst es dir ja nicht schauen…

Sowas hat man dann früher um die Ohren gehauen bekommen, wenn man sich irgendwie wohlwollender Kritik bedient hat um sich zu einem Bild zu äußern. Jetzt darf man irgendwie wohl nur noch mit Watte werfen oder?!
Was sich so Fotograf schimpft möchte bloß nicht in einem Maße kritisiert werden, dass man am seinem „Kunstwerk“ wirklich nur gut findet, dass es vielleicht scharf ist. Wofür der Großteil der Urheber nun wirklich nichts kann, wenn die Kamera und das Objektiv gut zusammen arbeiten. Also was macht den Großteil der Mitstreiter zu so Mimosen? Man darf ja nicht sagen, dass ein Bild scheiße ist oder langweilig. Es darf nicht geäußert werden, dass ein Bild nicht die gewünschte Aussage oder Tiefe hat… nichts von all dem.
Der werte Herr Fotograf ist Gottes Geschenk an die Welt und so möchte er bitte auch behandelt werden. Somit ist auch jede Kritik pure Blasphemie und Sarkasmus oder Ironie im Zusammenhang mit den Bilder absolut nicht angebracht. „Sonst fährt ein Blitz vom Himmel und erschlägt dich für deinen Frevel an Ort und Stelle“.

Wikipedia sagt:
Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Maßstäben. Wie die Philosophin Anne-Barb Hertkorn ausgeführt hat, ist Kritik damit „eine Grundfunktion der denkenden Vernunft und wird, sofern sie auf das eigene Denken angewandt wird, ein Wesensmerkmal der auf Gültigkeit Anspruch erhebenden Urteilsbildung.“[1] Sie gilt im Sinne einer Kunst der Beurteilung als eine der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten.[2]
Neben der Bedeutung der prüfenden Beurteilung und deren Äußerung in entsprechenden Worten bezeichnet die Kritik – insbesondere in der Verbform kritisieren ebenso wie monieren[3] und die Monierung[4] – auch eine Beanstandung oder Bemängelung. In früheren sozialistischen Staaten laut Duden auch „Fehler und Versäumnisse beanstandende [öffentliche] kritische Stellungnahme als Mittel zur politischen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung“.[5]

Nun gab es Zeiten wo man sagte Wikipedia ist jetzt nich soooo vertrauenswürdig. Aber ich denke die Zeiten sind vorbei. Gerade wenn das Fernsehen sagt „Glaube Wikipedia, denn da sitzen leute die sonst keine Freunde und zuviel Zeit haben und kontrollieren ob das alles richtig ist oder nicht“… und das Fernsehen würde ja schließlich nicht lügen.

Aber mal zurück.
Wenn man also Wikipedia glauben darf ist Kritik erstmal eine Beurteilung eines Gegenstandes. Was so Sätze wie „boah wie geil“ oder „man was n scheiß“ schon darstellen. Was wären in diesem Zusammenhang aber die Maßstäbe. Subjektiver Natur wäre dann jegliche Kritik so plump formuliert sie auch sein mag zulässig. In diesem Fall wäre es wohl der persönliche Geschmack, der zu derartigen Äußerungen führt. Objektiv wäre es wohl interessant zu wissen wie die kulturelle Umgebung und auch moralische Ansichten dazu führen ein Bild (in diesem Fall) gut oder schlecht zu finden.
Weiter steht da aber auch „..prüfende Beurteilung und deren Äußerung in entsprechenden Worten..“ da ist nicht näher erklärt wie diese auszusehen haben. Konstruktive Kritik ist immer gern gesehen und diese beinhaltet eben:

  1. Das positive der Fotografie hervor zu heben
  2. Das Manko der Fotografie zu benennen
  3. Einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten

Es steht da aber nicht, dass der zu Beurteilende in Watte gepackt werden muss. Vor allem setze ich persönlich eine gewisse Intelligenz des Urhebers voraus. Ist es etwa arrogant von mir anzunehmen, dass der Empfänger einer Nachricht das Verständnis hat das auch zu begreifen was ihm mitgeteilt wird? Wohl nicht.
Setzt es aber auch voraus, dass ich das was ich von mir gehe für Qualifiziert halte und ich mich selber nicht für Dumm? Das wohl schon. Aber wenn wir alle mal ganz ehrlich sind. Wer hält sich allen ernstes für Dumm und wären wir in der Lage, wenn wir wirklich Dumm wären, das zu erkennen?

Ich schweife wieder ab.

Also es geht kurz und knapp darum etwas von seinem Standpunkt aus zu „monieren“ mit der Absicht den Kritisierten weiter zu entwickeln.
Aber in Zeiten des politischen Korrektheit darf diese Kritik nicht zu scharf ausfallen, da man im schlimmsten Fall zu hören bekommt, dass einem der Zugang zu seinem Werk fehlt.

Im Grunde sollte man doch Realist genug sein um zu wissen, dass wenn man seine Werke präsentiert es die Möglichkeit bietet, gerade im Internet, diese zu kritisieren. Wer das nicht möchte sollte sie nicht präsentieren.

Also wo stehen wir? Sollten wir vielleicht mal auf andere hören? Vielleicht mal einen anderen Blick auf unserer Dinge riskieren? Oder einfach Stumpf mit „Ach du bist doof und hast keine Ahnung“ abtun?

Ich bekomme immer wieder zu hören, dass ich es schaffe Leute zu neuem zu Motivieren und zu Inspirieren, ein riesen Lob für mich. Das zeigt mir auch, dass es was für mich etwas bringt den Mund auch ungefragt aufzumachen um ein bisschen mehr Kreativität unters Volk zu bringen.

Wie heißt es so schön, „wer in anderen etwas entfachen möchte, in dem muss es brennen.“ Und damit ist mit Sicherheit nicht die Pepperoni auf der Pizza von gestern abend gemeint.

Da ich davon ausgehe, dass mind. 1 Person das hier ließt (ja ich kann euch sehen) seid ihr herzlich eingeladen auch mal einen Ton von euch zu geben. 🙂

 

Quelle: Pixabay.de 
photographer-455747_1280

Einfach nur ein Hobby

Wem geht das auch so?
Da hat man eine Kamera in der Hand und es kommt die häufig rhetorische Frage „Du machst heute hier also Fotos?!“ „öhhhmmm… nein warum? Wegen der Kamera? Ach die trag‘ ich nur spazieren. Die wollte auch mal raus. Immer nur das innere meines Tasche ist jetzt nicht so ihrs hat sie gesagt.“
Was soll man da sagen? Ein einfaches „Ja“ wirkt dann manchmal ebenso schnippisch wie eine zu sarkastische Antwort. Ich frage mittlerweile einfach nur „Was hat mich verraten?“

Und oft auch die Fragen ob das nur n Hobby is oder Nebenbei oder gar Fulltime. Die Fragen sind auch völlig legitim und ich freue mich auch, dass Leute das interessiert was ich da mache und warum und ob ich davon leben kann oder nicht. Aber wenn man zum 1000 mal das gleiche hört ist es doch etwas „anstrengend“  und der Fragende weiß das ja auch schließlich nicht, dass er nicht der 1. ist, der mich das fragt. Er kann eben nichts dafür.

Also für alle die sich das auch schon mal gefragt haben: Nein ich kann davon nicht leben. (Illusionen zerstört) Ich tu mich aber sehr schwer damit das nur als Hobby zu bezeichnen. Der Begriff: Hobby hat für mich irgendwie so einen faden Beigeschmack. Als würde man versehentlich in ein leicht schimmliges Brot beißen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Fotografie gerade im Hobby bereich etwas belächelt wird, da schließlich jeder eine Kamera in irgendeiner Form hat und wenn da jemand als Hobbyist vorgestellt wird, wird dieser direkt abgestempelt. Da ist es nicht so wichtig wie gut die Arbeit ist, denn der Hobbyfotograf hat ja auch mal Glück, wie das bekannte blinde Huhn. Das habe ich in anderen Bereichen so noch nicht kennen gelernt. Das der Hobbyfotograf das vielleicht schon seit Dekaden macht und sich immer entwickelt hat und das ganze auf einem professionellen Niveau betreibt sich aber einfach dem geschäftlichen Druck nicht unterwerfen möchte und nur das machen will worauf er Bock hat danach fragt dann einfach keiner mehr und keiner wird nach den Bildern fragen um sich mal ein gesamt Bild von der Arbeit zu machen.
Er hat einfach einen schwereren Stand als der Gewerbetreibende oder Freiberufler.
Es reicht nicht, dass seine Bilder gut sind. Er muss auch noch seine Professionalität beweisen, die beim Gewerbetreibenden und Freiberufler einfach vorausgesetzt wird.

Was mache ich nun also daraus?
Klar ist es ein Hobby und eine Berufung und irgendwie ein riesen Spaß, weil man Menschen begeistern kann und interessante Personen trifft.
Am besten ist es, wenn man Menschen inspirieren kann neues zu tun, sich zu überwinden und andere Wege zu beschreiten.
Ihnen zu zeigen mal aus ihrem normalen Denken auszubrechen, ne Arschbombe vom Tellerrand zu machen und dabei Spaß zu haben.

Was ist also die Fotografie für mich?
Ein Weg… ein Standpunkt… ein Start… ein Ziel… alles und absolut gar nichts. Ich bin kein Hobbyfotograf und kein Gewerbetreibender. Vielleicht bin ich nicht mal Fotograf und vielleicht nicht mal Künstler. Das sind alles Schubladen damit andere in etwa eine Vorstellung haben was ich mache und wie gut ich darin bin oder vielleicht auch nicht.
Ich sehe mich selber als ein Typ mit Kamera der Menschen begeistern und inspirieren möchte. So einfach.
Das gelingt nicht immer, aber dafür sind die Momente in denen man merkt das man jemanden erreicht hat umso schöner.

Und jetzt hole ich mir noch einen Tee… der letzte ist während dieser Zeile irgendwie kalt geworden.

Bildquelle (Beitragsbild): Pixabay 
hotel-1330850_1280

Was denn jetzt…?

Ich habs getan… es wurde auch langsam echt Zeit. Seit Jahren immer das gleiche Design für den Blog und meine Homepage. Es wurde endlich mal an der Zeit, dass mal was neues an den Start kommt.

Also hier ist es dann.
Eben in neuem Gewand mit dem selben Inhalt.

In der nächsten Zeit soll auch meine Portfolioseite ein neues Aussehen bekommen. Da das aber noch gemacht werden muss dauert das wohl noch ein bisschen. Schließlich habe ich auch noch anderes zu tun.

Es hat im moment einfach keine Priorität.
Genau wie der Inhalt… aber es wird die Zeit kommen wo ich mich dem auch mal mit Nachhalt widme.

Es sind die kleinen Dinge… und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Und vor allem ist es Bergauf eh einfacher als mit dem Fahrrad und nachts ist es kälter als draußen.
Es ist wie mit dem Besen: Der Stil kommt erst am Ende. 😉

 

Credits:
 (Titelbild)pixabay.de

Was schon wieder…?

Jepp… schon wieder.
Freitag haben wir mal wir gemeinsam genutzt um mal wieder was zu zaubern. Es ist mir immer wieder eine Freude Anica zu fotografieren, auch wenn ich langsam das Gefühl habe, dass Sie einen sehr großen Teil meines Portfolios füllt. Liegt aber auch wohl daran, dass es eine der wenigen Personen ist auf die man sich wirklich dann mal verlassen kann und nicht ewig diskutieren braucht.

Diesmal komplett in S/W ….

img_0001

img_0002

img_0003

img_0004

img_0005

img_0006

img_0007

img_0008

img_0009

img_0010

 

question-1239547-639x619

Anerkennung der Leistung…

… ist wohl immer sone Sache.
Und scheinbar wird das immer als irgendwie selbstverständlich genommen, dass der Werte Fotograf ja sich glücklich schätzen darf Vanessa Super- Hobby- Modell fotografiert haben zu dürfen, was fällt dem da ein auch noch genannt werden zu wollen?

Zumindest ist so mein Gefühl. Ich scrolle also so fröhlich und planlos durch meine Facebook Timeline und sehe wie so oft viel Schrott und frage mich wieder mal, wieso ich das eigentlich mache. Immer der gleiche Mist. Und plötzlich zack hat da so ein „Modell“ ein neues Profilbild und ich denke „joaaaa schönes Bild“ und da es mal kein Selfie war… gucke ich gleich doch mal in die Beschreibung und was sehe ich da: Gähnende Leere. Wieder mal denke ich mir „Wtf… ist der Fotograf das nicht wert, dass man seine Credits da unters Bild packt?“ … Mich würde interessieren wer das gemacht hat… vielleicht macht die Person ja noch geilere Bilder und könnte eine Inspiration sein oder sonst was. Statt dessen wird’s vergessen und meine Gedanke:“Na toll“.

Da will ich nicht mal bösen Willen unterstellen. Aber wie wenig Wert muss es einem sein den Urheber zu unterstützen, dass man es vergisst das zu machen. Schlimmer noch, wenn man es mit Absicht nicht tut.

Es geht noch nicht mal um meine eigenen Arbeiten. Da wurde ich oft genug enttäuscht das meine Arbeiten keine Würdigung erfahren und ich als Urheber nicht genannt werde. Ob Fotos oder andere Erzeugnisse.
Ich glaube einfach, dass es vielen anderen genau so geht… und irgendwie muss da doch mal ein Verständnis für entstehen, dass das „Modell“ ohne jemanden, der sie oder ihn irgendwie beachtet und mit ihr oder ihm arbeitet einfach kein Modell ist… sondern nur JEMAND und im schlimmsten Fall einfach niemand.
Der Fotograf (in diesem Beispiel) kann auch ohne Personen oder Modells immer noch Fotograf sein und geile Bilder machen.
Und son kleines „Danke an geiler Überfotograf für dieses großartigste Bild von mir, dass ich je gesehen habe“ … oder „Foto: Fotomensch“ … oder irgendwas in der Art ist doch weder zuviel verlangt NOCH bricht jemandem dabei ein Zacken aus dem Krönchen.

Jetzt ist das wieder mehr geworden als ich wollte. xD …

Schönen Abend noch…

Es darf wie so oft … Kommentiert werden, bestätigt, gelästert und ach… was weiß ich.

 

Credits:
 (Titelbild)FreeImages.com/Hossein Khosravi

Lange ist es ruhig gewesen, aber jetzt…

…wird es auch nicht besser. xD

Ich bin im moment einfach durch meine Tochter, meinen Job und meine PS4 so eingespannt (beschissenes Dark Souls 3… ich komm davon nicht los), dass ich nicht mal mehr meinen Blog befeuere.
Ist das jetzt irgendwie schlimm?
Wegen einem einzigen Bild oder vielleicht zwei, die ich aus einem Shooting zeigen möchte scheint mir ein ganzer Blogeintrag übertrieben.

Ihr dürft gerne mal auf Facebook störben, wenn euch die einzelnen Bilder interessieren oder vielleicht auch einfach mal ein Feedback zu dem ganzen Spaß hier.
Vielleicht gibts ja auch wünsche und Anregungen zu bestimmten Themen.

Ich habe z.B. ne kurze Zeit für den Schaumblog geschrieben. Aber scheinbar ist meine Art nicht so ganz das was sich die Betreiber so vorstellen… also schreibe ich nicht mehr für sie.

Also wir machen hier mal „Wunschkonzert“ … Bilder, Texte… nur Tanz und Gesang sind vielleicht gar nicht so richtig meins. Also besser das nicht.

Ansonsten werde ich mich wohl mal wieder kümmern…MÜSSEN. Ist ja auch schließlich einiges passiert in letzter Zeit. Nicht ganz so viel was die große Allgemeinheit vielleicht interessiert, aber andere Sachen, wo es mir einfach mal die Socken auszieht, weil das so krass dreist ist könnte doch interessieren.

Achja.. ich Snapchatte jetzt auch. Sinnloses Zeug, aber schließlich dient es ja auch zur Unterhaltung zu wissen, dass nicht nur das eigene Leben so unendlich langweilig ist. Und man steht nicht so allein da.
Jemand interessiert an meinem Snapcode?

 

Das war also die Woche…??

Wo fang ich denn jetzt eigentlich am besten an?
Das ich dazu übergangen bin Podcasts zu hören um mich zu inspirieren oder das ich fast wieder aufgehört habe damit, weil einen Herrn zu „nett“ fand.

Fange ich da wieder an mich zu fragen, warum es so viele „nette“ Fotografen gibt oder warum es kaum noch echte Menschen gibt? Will ich mich jetzt echt darüber auslassen oder fresse ich das in mich rein und werfe mich in heimischen Gefilden auf die Kommentarfunktion und mache mir ein paar mehr Feinde?

Denke: lieber nicht.

Eine Frage also in die Runde:
Wieso ist der größte Teil von euch nur so nett?

Wie ich darauf komme ist ganz einfach. Nach dem ich die 1. paar Sätze eines sehr monotonen Podcasts gehört habe dachte ich auch „man was der nett“… „der hat weder ecken noch kanten“. Ich kann mich mit sowas leider gar nicht identifizieren. Ich als Künstler sollte doch wissen was ich will und das auch Kommunizieren und gerade bei Personenfotografie das „Modell“ inspirieren und animieren etwas zu tun was unser aller Arbeit voran bringt und nicht super nett sein sondern ehrlich und offen. Die Chemie muss stimmen und das wird man nicht herausfinden, wenn man sich verstellen muss und sich nicht traut mal offene Worte zu benutzen. Wenn ich immer erst überlegen muss was ich nun wie Ausdrücke damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt ist doch die ganze Atmosphäre im Arsch.
Das kann man jetzt halten wie ein Dachdecker. Ich bin aber der Meinung, dass man einfach keine Angst haben sollte vor dem was andere über einen Denken, denn am Ende des Tages kommt es doch auf das Ergebnis an. Und dafür will man schließlich auch Anerkennung bekommen und nicht dafür wie super lieb man war.
Super lieb kann man bei einem Date sein, wenn man die Hoffnung haben darf zum Schuss zu kommen. Gemäß dem Motto „Wer ficken will muss lieb sein.“
Aber das ist jawohl nicht das Ziel, oder sollte es zumindest nicht sein, wenn man sich mit einem Modell trifft um zusammen zu arbeiten.

Und falls jemand das in den falschen Hals bekommt: Mir geht es nicht darum ein Arschloch zu sein und herablassend sondern einfach gerade raus und offen. Es gibt auch genug, die damit nicht klarkommen, wenn der Fotograf einfach mal direkt ist ohne auf die Worte zu achten. Das liegt dann aber wieder an der Nettigkeit und der Schmeichelei der anderen, weil man daran gewöhnt ist und es befremdlich wirkt, wenn jemand dann anders Antwortet als es üblich ist.

 

Ich beziehe das hier jetzt nur auf die Fotografie, aber im Endeffekt gilt es überall. Einfach einmal mehr offen sein und es wird einem mehr gedankt als verlogen zu sein.
Eloquenz is mir gerade egal.

img_0004

Das Leben ist viel besser mit Filtern…

…sagte es und jagte mein Bilder hoch zu Instagram.

Ich war am Sonntag mal wieder mit der… na der fleißige Leser weiß schon langsam wer sie ist… unterwegs. Diesmal konnte ich mir ihre wunderschöne neue Wohnung ansehen. Sie hat wirklich Talent zur Einrichtung und demnach war es mir quasi ein Bedürfnis in ihren heiligen Hallen zu fotografieren. Auf eigenen Wunsch wurde es etwas Stoffloser, wenn man das so sagen kann. Lustig wars…

hier also einige er Ergebnisse:

 

img_0001

img_0002

img_0003

img_0004

img_0005

img_0006

img_0007

img_0008

img_0009

gigantisch

Und das war dann der März

Im Zuge meines Projekts habe ich jetzt auch den März fertig.
Je länger ich das ganze voran treibe umso mehr Spaß macht es mir. Und ganz wichtig: Ich halte damit den Kopf am laufen. Der Monat hat sich zwar gerade wegen meines Umzugs etwas schwieriger gestaltet… jedoch habe ich es zum Ende hin doch noch hin bekommen.
Ein Herzlicher Dank geht auch an Peter Kuhtz der mir mit seiner Drohne zur Seite stand.

Ihr solltet einfach mal auf seine Seite gehen und euch von seinem können überzeugen. Der Mann versteht sein Handwerk.

 

berühmt

gigantisch

hüllenlos

dominant

Und du wirst nicht glauben, was er alles tut für seinen Erfolg…

Ich liebe diese reißerischen Überschriften. Vor allem wenn sie so dermaßen in die Irre führen, so dass man einfach drauf reinfallen muss.

Jetzt hatte ich also letztens eine dieser unsäglichen schlaflosen Nächte und wie verbringt man die? Klar mit dem Handy in der Hand. Ich muss an dieser Stelle schon zugeben: Ich habe es öfter in der Hand als es mir lieb sein sollte. Das ist aber ein andere Thema.
Also nun hatte lag es da an in meiner Hand und strahlte mich mit dem weiß blauen Licht an. Der mitdenkende Leser wird vermuten wo ich mich um die Uhrzeit rumtrieb. Und was lese ich da: Mal wieder einen Beitrag zum Thema Erfolg und Verzicht. „ich habe keine Freunde nur Kollegen, weil ich arbeite… ich liebe was ich tue… 24/7 …ich nehme mir die zeit… ich gehe nicht weg, weil ich am nächsten tag früh aufstehen muss“ … bla bla bla. Ich stehe auch früh auf so ist das ja nicht und auch wer feiert kann früh aufstehen.

An der Stelle habe ich mich aber gefragt: Ist das Gesund?
So ein Verzicht für Geld? Ich meine klar, jeder hat seine Rechnungen und jeder muss was essen. Und gerade als Selbstständiger muss man mehr machen als als Angestellter. Und wie kann man besser seine Rechnungen bezahlen als mit einer Sache die man tatsächlich liebt.
Meine Frage geht aber weiter: Ist es nicht sinnvoll auch mal Leute um sich zu haben, die mit dem Thema NICHTS zu tun haben? Das Thema wäre hier der Job und in diesem Bezug gerade die Fotografie.
Muss ich mich nicht auch mal Ablenken können und mich nicht immer nur zu bomben und zu bomben?
Und auch noch: Geht da nicht irgendwie und irgendwann die Menschlichkeit verloren, wenn man IMMER NUR an das Business denkt? 24/7 im Job, man kennt nur Leute die damit zu tun haben und darüber reden, man denkt nur daran und spricht nur darüber. Beziehung, Freunde und Leben stehen hinten an.

Vielleicht bin ich bei der ganzen Sache auch nur zu ideologisch und sehe die Feinheiten nicht.

Wenn es um mich geht: Ich verbringe gerne Zeit mit meiner kleinen Familie. Es ist wichtig für mich um mal abzuschalten. Es ist für mich auch wichtig Einfluss und Meinung aus einem Milieufremden Umfeld zu haben um auch einen anderen Blickwinkel in meine Arbeit einfließen lassen zu können.

Rede ich nur mit Fotografen werde ich auch nur machen was Fotografen machen. Und ist es nicht gerade in einem kreativen Bereich wichtig auch andere Kreative zu finden. Sei es Malerei, Musik, Bildhauerei oder Literatur usw. um auch mal seine eigene Arbeit auf andere Weise zu reflektieren?

Oder vielleicht sehe ich das ganze auch einfach nur komplett falsch und habe aus meinem rein Subjektiven und nicht wissenschaftlich geprägten Blickwinkel kein Verständnis für die Erfolgreichen dieser Welt, die bereit sind sich und alles um sie herum zu Opfern um ihren eigenen Erfolg so richtig genießen zu können.
Versteht mich nicht falsch: Ich finde harte Arbeit zahlt sich aus und auch Menschlichkeit zahlt sich aus. Ich wäre eben so bereit mir den Arsch aufzureißen um meine Ziele zu erreichen. Aber NIEMALS wird meine Familie dafür an 2. Stelle rücken. Denn ich will meine Ziele FÜR meine Familie erreichen. Familie und Freunde sind ein Privileg, dass man nur des schnöden Mammons wegen nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollte.

Und irgendwie ist hier draus gerade eine Ode an die Familie geworden.

Aber vielleicht belehrt ihr mich auch eines besseren… ich freue mich immer riesig, wenn über die verschiedenen Kanäle eine Resonanz kommt.

Warum bin ich nur versucht ein Abschiedszeile zu schreiben sowas wie „peace out“ oder „adieu“ oder „bis zum nächsten mal“ oder „heute ist nicht aller tage ich schreib wieder keine frage“ (frei nach Paulchen Panter)

Nein ich lasse das jetzt… kein Endformel oder irgendwas… schließlich habe ich ja auch niemanden begrüßt den ich hier dann auch noch verabschieden müsste.